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Kategorie: Einzelschicksale

Russland entfernt sowjetische Nachkriegstote aus Datenbank Memorial

Russland entfernt sowjetische Nachkriegstote aus Datenbank Memorial

  Russland verunmöglicht die eigenständige Suche von Angehörigen nach Grablagen ihrer nach 1946 in Deutschland während der Besatzungsjahre in Reihen der Sowjetarmee verstorbenen Verwandten. Die Datenbank „Memorial“ war für viele Menschen auch außerhalb Russlands über Jahre hinweg die einzige Möglichkeit, ohne Kontakt zu russischen Behörden nach dem Verbleib ihrer nach 1946 (also nicht unmittelbar infolge des 2. Weltkrieges) in Reihen der Sowjetarmee umgekommenen Angehörigen zu forschen – zum Beispiel, wenn Originaldokumente über Tod und Beerdigung nicht auffindbar oder aber den…

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Besuch für Herrn Prokhorow – oder die Tragödie von Großenhain

Besuch für Herrn Prokhorow – oder die Tragödie von Großenhain

Das Grab von Garde-Oberleutnant Nikolai Prokhorow (5. Dezember 1914 – 9. Oktober 1948) in meinem Ostflügel gehört zu jenen, die regelmäßig besucht werden – wobei regelmäßig in diesem Zusammenhang bedeutet, dass alle ein bis zwei Jahre Angehörige kommen und meist auch Schmuck dalassen. Vor einigen Jahren war bereits einmal eine Fotografie auf Papier auf dem Grabstein aufgebracht worden, ohne jeden Wetterschutz jedoch alsbald verblasst. Wie froh war die Friedhofsfreundin damals, konnte sie den Verstorbenen doch so zu Dokumentationszwecken digital im…

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Zwei Augen mehr für den Südwestflügel auf dem Garnisonfriedhof

Zwei Augen mehr für den Südwestflügel auf dem Garnisonfriedhof

                Nächstes Jahr werden es 60 Jahre sein. 60 Jahre, da Hauptmann Iwan Schamkin mit gerade 30 Jahren plötzlich aus dem Leben gerissen wurde, dass seine Frau und die beiden damals noch kleinen Töchter Mann und Vater verloren. Begraben wurde Iwan Wassiljewitsch Schamkin, der aus der Ukraine stammte, am 23. Juli 1959 auf dem Sowjetischen Garnisonfriedhof Dresden, meinem Südwestflügel. Heute ist all das fast genau 59 Jahre her. Für Tochter Jelena Schamkina aber…

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С Днём рождения, Алеша! – Alles Gute zum 72., Aljoscha!

С Днём рождения, Алеша! – Alles Gute zum 72., Aljoscha!

Am 15. März wäre Alexej Arkadjewitsch Artemow 72 Jahre alt geworden. Wäre – denn gelebt hat er nicht mal 21. Am 17. Februar 1967 nahm sich Alexej vermutlich das Leben; am 20. Februar wurde er in meiner Erde (Sowjetischer Garnisonfriedhof Dresden) beigesetzt. Dass er am 15. März 1946 geboren wurde, weiß ich erst, seit ich die Ehre hatte, im Mai 2013 die Bekanntschaft seiner Schwester Galina machen zu dürfen, die 46 Jahre nach seinem Tod nach Dresden gekommen war, um…

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